16. Aschaffenburger Sparkassen Halbmarathon

Sonntag, 07. Oktober 2018, 10:30 Uhr

Ziel am Schloss Johannisburg

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Bericht Main Echo 2012

900 Läufer, 600 Zuschauer, optimale Laufbedingungen beim 10. Halbmarathon in Aschaffenburg

Bei bestem Wetter hat am Sonntag der 10. City Halbmarathon in Aschaffenburg viele Läufer und Zuschauer angelockt. Bei optimalen Laufbedingungen starteten rund 900 Läuferinnen und Läufer, etwa 600 Zuschauer feuerten die Läufe an. Besonders groß war der Jubel beim 24-jährigen Mario Wernsdörfer (LG Bamberg), der nach 1:09:53 Stunden als erster die Ziellinie überquerte.

»Obwohl die Wetterprognosen nicht gut waren, sind wir im Moment positiv überrascht. Der Asphalt ist für die Läufer griffiger und die hohe Luftfeuchtigkeit führt dazu, dass die Teilnehmer weniger trinken müssen«, zeigte sich Hauptorganisator Andreas Zenglein vom TV Haibach während des Laufs hochzufrieden.

Am Streckenverlauf hatte sich zu den Vorjahren nichts verändert, die Läufer durchliefen den Rundkurs durch Aschaffenburgs Innenstadt fünfmal, ehe sie in Runde sechs am Aschaffenburger Schloss ins Ziel liefen. Dort wurden die Läufer nicht nur von Streckensprecher Zenglein, sondern auch von rund 600 begeisterten Zuschauern empfangen.

Testlauf endet mit dem Sieg
Besonders groß war der Jubel beim 24-jährigen Mario Wernsdörfer (LG Bamberg), der nach 1:09:53 Stunden als erster die Ziellinie überquerte und damit Timo Grub (1:10:35/TV Hergershausen) und Manuel Ruhland (1:12:26/ LG Neu-Isenburg) auf die weiteren Podestplätze verwies. Wernsdörfer, der nach längerer Pause erst seit sechs Wochen wieder trainiert, wollte den Sparkassen-Halbmarathon eigentlich nur als Testlauf nutzen, um seinen Leistungsstand vorm Frankfurt Marathon zu überprüfen: »Dass es dann zum Gesamtsieg reicht, hätte ich nicht gedacht, besonders weil ich mir den Kurs insgesamt etwas flacher vorgestellt hatte, doch gerade bei den schwierigeren Passagen wurde man vom Publikum extrem nach vorne gepusht.«

Etwas überrascht zeigte sich auch die 22-Jährige Sarah Giebl, die nach 1:25:02 Stunden als erste Teilnehmerin das Ziel erreichte: »Ich hätte niemals mit einer so guten Zeit gerechnet, bis Donnerstag war ich mir nach einer Woche Trainingslager noch gar nicht sicher, ob ich überhaupt starte. Umso schöner ist das Gefühl jetzt, bei meinem dritten Aschaffenburger-Halbmarathon als Siegerin dazustehen«, so Giebl, die für die LG Neu-Isenburg an den Start ging. Hinter Giebl sicherten sich Nicole Luksche (1:32:16/Lauftreff SV Würzburg) und Martina Maul (1:32:53/VfL Münster) die Plätze zwei und drei in der Gesamtwertung der Frauen.

Wie jedes Jahr wurden die Erwartungen der Teilnehmer wieder voll erfüllt, und es war jede Altersgruppe vertreten. So nutzte zum Beispiel Klaus Oberle den Lauf durch Aschaffenburgs Innenstadt als »lockere Trainingseinheit«. Der 72-Jährige Extremläufer aus Schweinheim absolviert jede Woche dreimal 20 Kilometer, um sich für Läufe beispielsweise in den Dolomiten oder in der Sahara fit zu halten.

Bilderserie vom Halbmarathon, TEIL 1: Björn Freidrich

Bilderserie vom Halbmarathon, TEIL 2: Harald Schreiber

Entspannte Vorbereitung

Gerade weil das Feedback immer wieder positiv ausfällt, sieht Zenglein auch keinen Anlass, etwas an der Organisation des Aschaffenburger Halbmarathons zu verändern: »Noch nie war die Vorbereitung so entspannt wie in diesem Jahr, ganz einfach weil unsere Truppe steht und jeder weiß, was er zu tun hat. Wir arbeiten gut mit unseren Schnittstellen der Stadt Aschaffenburg zusammen und freuen uns schon heute auf den kommenden Halbmarathon 2013«, blickte Zenglein nach dem Lauf bereits in die Zukunft.

- Main Echo am 08.10.2012